Nachhaltige Zusammenarbeit lohnt sich: Auch in 2021 unterstützt High Art Bureau die Urania Berlin e.V. bei der Umsetzung der Folgeveranstaltungen zu Urania kontrovers.

Der Schwerpunkt des Projekts liegt auf kontroversem Dialog und dem aktiven Austausch zwischen dem Publikum und den Podiumsgästen.

Beschreibung:

In 2021 dreht sich alles um das Klima unserer Gesellschaft nach der Pandemie.

Am 13.10.2021 Pandemie und Klima: Auswirkungen
auf unsere Gesellschaft und Demokratie.

Zwei Jahre Pandemie und lange Zeit im Lockdown das hat deutliche Spuren in unserer Gesellschaft hinterlassen. Der Kampf gegen Covid- 19 hat die meisten überfordert. Die
großen Einschränkungen des Alltags, der Verzicht auf Kontakt und Berührung, die eingeschränkte Mobilität und Kommunikation haben die Menschen nicht nur vor Herausforderungen gestellt, sondern oftmals zum Neuanfang gezwungen.
Kaum ein Mensch war für die starken Einschränkungen des eigenen Lebens, bedingt durch den Lockdown, gewappnet. Die meisten Menschen standen und stehen vor der Herausforderung, ihren Alltag zu finanzieren, Kinder eigenständig zu lehren und sich trotz der physischen Grenzen um die Älteren zu kümmern. Der Kulturbetrieb und damit die Hochkultur mit ihren vielen Freiberuflern und prekär Beschäftigen ist schwer betroffen und kämpft ums Überleben. Das alles führt zu einem starken Unmut in der Gesellschaft, der sowohl online als auch analog immer spürbarer wird. Und auch die soziale Ungerechtigkeit wurde durch die Pandemie verstärkt: Kinder und Jugendliche aus Familien, die weniger Einkommen, Eltern mit einer geringeren Bildung oder eine Migrationsgeschichte haben, sind auch im Lockdown stärker benachteiligt.

Was bedeutet das alles für uns als Gesellschaft? Welche Auswirkungen hat die Pandemie auf die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen? Und gibt es Gruppen, die im Kampf gegen die Pandemie ganz vergessen wurden? Wie gehen wir mit den Folgen um und was haben wir gelernt?

Die Journalistin Natalie Amiri will in dieser Diskussion mehr erfahren.

Am 09.11.2021 Wem gehört der 9. November?
Auswirkungen der Erinnerungskultur auf die Zukunft unserer Gesellschaft

Einschränkungen des Alltags hat es vielen Menschen die Routine und damit die Sicherheit genommen, viele Bereiche zerrüttet und andere neu definiert.
Die Krise führte nicht nur überall zu Einschränkungen, sie ist auch mit Verlusten unterschiedlichster Art verbunden und bedroht ganze Existenzen. Wie jede Krise brachte auch diese damit eine Radikalisierung der Ansichten in Teilen der Bevölkerung mit sich, führte zu Anfeindungen, Hass und Verschwörungstheorien. Beim näheren Hinsehen wird klar: das alles gab es bereits in der Geschichte unserer Gesellschaft, und nicht nur einmal.
Die Erinnerungskultur spielt bei der Entwicklung einer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Nur durch das Verstehen von historischen Ereignissen und ihren Folgen und reflektierenden Vergleich mit aktuellen Gegebenheiten kann man die Vergangenheit wirklich verstehen und neue gesellschaftliche Lösungsansätze und Dialogformen finden.

Auch in diesem Jahr wollen wir den 9. November nutzen, um darüber zu sprechen, welchen Einfluss eine aktive Erinnerungskultur auf das gesellschaftliche Hier und Jetzt hat. Dabei gehen wir der Frage nach, ob die Erinnerungskultur ein Mittel zur Verständigung und Vermittlung sein kann und wie man gerade die jüngeren Generationen dazu animieren kann, sich aktiv an die prägenden Ereignisse unserer Geschichte zu erinnern und die Erfahrungen der vorhergehenden Generationen und Zeitzeugen in die eigenen Entscheidungen zu integrieren.

Moderiert von der Moderatorin und Journalistin: Natalie Amiri

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Open Society Foundations Deutschland.

Mehr erfahren Sie unter Urania Berlin.